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Mülheim > Kairo > Kapstadt Helge und Stephan

Bilder

Sand so weit das Auge reicht

· Stephan

Nach der Ausreise aus der Westsahara und der dank unserer guten Orga - danke Jungs - problemlosen Einreise nach Mauretanien ging es nach wenigen Kilometern nun wirklich richtig in die Wüste.
Keine Strasse mehr! Auch keine Piste. Nur das geschulte Auge unserer einheimischen Führer konnte den richtigen Weg in der Landschaft lesen. Wir durchfuhren endlose weiße Ebenen, Steinfelder und immer wieder auch Gebiete weicheren Sandes. Gerade an diesen Stellen wurde das Fahren schwieriger. Es galt immer wieder Lücken zwischen Steinen, Kamelgrassbüschen und anderen Hindernissen zu finden und dabei nicht zu langsam zu werden. Stehen zu bleiben birgt in solchen Gebieten oft die Gefahr sich festzufahren. Schwierig wurde es in Dünengebieten mit viel Kamelgrass. Hier gibt es oft Engstellen mit Weichsand. Da hilft nur frühzeitig den Richtigen Gang zu wählen und den Gasfuss am Bodenblech festzunageln. Und DURCH!!! Wenn sich dann doch mal ein Fahrzeg festgefahren hatte, waren immer sofort andere Teams da um zu helfen. Und natürlich Ollie mit seinem Pajero. Die beiden waren im Dauereinsatz. Irgendwo gab es immer was rauszuziehen.
Nach zwei tollen Camps mitten in der Wüste hatten wir die Gelegenheit zu einem Strandcamp. Die Dünen reichen bis an den Strand - bei Ebbe. Bei Flut ist der Strand weg und die Dünen laufen direkt ins den Atlantik. So mußten wir auch alle Rallyefahrzeuge gezielt einsanden, also vom Strand mit Vollgas in die Dünen und den Weichsand fahren, damit sie Nachts nicht von der Flut weggespült werden. Nach den letzten sehr staubigen und heißen Tagen war ein Bad in den kühlen Fluten ein Hochgenuß.
Bei der nächsten Ebbe am nächsten Tag sind wir dann weiter über den Strand Richtung Nouakchott - die Hauptstadt Mauretaniens - gefahren. Das ist hier eine offizielle Straße. Fährt sich auch super! Und so gut wie kein Gegenverkehr. Abends erreichen wir Nouakchott. Vom überfüllten Campingplatz flüchten wir in der Auberge Sahara in der auch die Jungs von der Orga schlafen.