Wieder fit - in 7 Tagen gehts los
· Stephan
Mensch und Maschine wieder ganz oben auf!
Nach dem Schock der Blutvergiftung am letzten Wochenende haben wir nun eine recht Erfolgreiche Woche hinter uns. Schon am Montag hat mit mein Hausarzt den Gips abgenommen. Jedoch nicht ohne mich zu ermahnen es mit dem motorradfahren in den nächsten Tagen nicht zu übertreiben. Auch die meisten Medikamente durfte ich wieder absetzen.
Somit konnte ich dann am Dienstag mit meiner kleinen Z nach Köln fahren. Wir hatten einen Termin bei Thorsten Haberkamp von Off-The-Road - einem unserer Förderer. Eine afrikatauglicher Abgasanlage und die dafür erforderlichen Anpassungen der Einspritzungen sowie einige weitere Kleinteile standen auf dem Programm. Da, wenn ich bei Thorsten in der Werkstatt geblieben wäre, wir wahrscheinlich beide nichts geschafft hätten, war dies eine gute Gelegenheit noch einmal in der Kolpinggeschäftsstelle vorbei zu schauen. Viele der Leute vom internationalen Kolpingwerk kannte ich bisher nur vom Telefon. Es war sehr herzlich und viele fiebern schon jetzt mit uns und dem Projekt in Kampala. Beim Verlassen der Geschäftsstelle machten Werbematerialien meinen Rucksack mindestens 5 Kilogramm schwerer.
In der Werkstatt wieder angekommen stand nun noch die Fahrt zum Leistungsstand zur Anpassung der Steuerkurven an. Schon der Weg dorthin zeigte, das ich nun ein ganz anderes Motorrad fahren darf. Die Einmessung setzte dem dann noch ein i-Tüpfelchen auf. Der Motor ist nun viel drehfreudiger und läuft gesünder. Die Werkseinstellungen waren extrem mager. Der Eingriff hat sich voll gelohnt.
Nun folgten in den vergangenen Tagen noch ein paar Anpassungen um mein Gepäck und vor allem mein Fotostativ reisetauglich unterzubringen. Des weiteren fand der tankrucksack, eine Lenkererhöhung, ein hoher Kotflügel, ein Dauerluftfilter von DNA, ein Lampenschutzgitter und eine Bordnetzdose ihren Platz am Motorrad. Anbei ein paar Fotos.