Budapest, der Ballaton und das Problem mit der Urlaubssaison
· Stephan
Am Sonntag haben wir den ganzen Tag Budapest erwandert. Eine wirklich faszinierende Stadt an der Donau. An jeder Ecke gibt es alte Bauten die von der langen Geschichte dieser Stadt erzählen. Wir machen viele Fotos und genießen denn Abend wieder in der schönen Kneipenstraße vom Vorabend. Heute ist es hier ruhiger, aber dies ist nach dem langen Marsch den Tag über ganz angnehm. Lange diskutieren Helge und ich noch über die Reise und lassen bei einem guten Glas Rotwein unseren vorerst letzten gemeinsamen Abend dieser Reise ausklingen.
Am Montag Morgen treibt es Helge nun Richtung Norden nach Estergom und mich zieht es zum Ballaton. Leider ist es den ganzen Tage bedeckt, die Sonne kommt nicht richtig durch. Der See zeigt sich mir ganz anders als bei meinem letzten Besuch im Sommer 1997. Die Saison ist vorbei. Kaum noch Reisende. Auf der Suche nachg einem Campingplatz treffe ich auf Robin, einen Hayabusafahrer aus Tschechien. Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach einem möglichen Nachtlager. Wir treffen Nagy, eine 60-jährige Ungarin, welche uns ihr Haus anbietet. Sie fährt vorweg, und das nicht zu langsam. Wir haben mit den Motorrädern Probleme ihrem Corsa zu folgen. Natürlich müssen wir ihre Söhne kennenlernen und ich darf meine Wäsche nicht von Hand waschen ;-).
Heute lacht die Sonne wieder und mich zieht es weiter Richtung Süden. Nun sitze ich in der Universitäts-Stadt Pecs und genieße einen Kaffee in der Fußgängerzone. Mal sehen wohin es weiter geht.
Natürlich habe ich auch ein paar neue Bilder und die Route hochgeladen.